LuTX

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Lungentransplantation

Die Lungentransplantation hat sich zu einem Routinetherapieverfahren für Patienten mit Lungenerkrankungen im Endstadium entwickelt. Die Komplexität der Lungentransplantation in der Vorbereitungsphase, bei der Organverpflanzung und in der lebenslangen Nachbehandlung konfrontieren betroffene Patienten und ihre Angehörigen mit einer Fülle von Problemen und Ängsten. Nur durch umfassende Information werden Sie in der Lage sein, diese Probleme zu bewältigen und Ängste abzubauen.

Nachdem in den letzten Jahren die Anzahl der in Essen durchgeführten Lungentransplantationen konstant stieg, wurde am 2. November 2016 im Sinne höchstmöglicher Qualität von Vor- und Nachsorge das Westdeutsche Zentrum für Lungentransplantation gegründet (WZLuTX). Diese interdisziplinäre Kooperation der universitären Abteilungen „Thorakale Transplantation“, „Thoraxchirurgie und thorakale Endoskopie“ sowie „Pneumologie“ zielt auf eine bestmögliche Versorgung der Patienten insbesondere über die beiden Standorte Ruhrlandklinik und Universitätsklinikum der Universitätsmedizin Essen ab.
Seit Anfang 2016 wurden 70 Lungentransplantationen in Essen durchgeführt. Diese Zahl, entsprechend einer Lungentransplantation alle 8,6 Tage, konnte seit Gründung des WZLuTX nochmals gesteigert werden und reiht Essen nun im Jahr 2017 bisher als zweitgrößtes Lungentransplantationszentrum Deutschlands ein.
Mit den folgenden Informationen möchten wir Sie über den Transplantationsablauf und das „Leben davor und danach“ informieren. Gleichzeitig möchten wir Ihnen Ratschläge mit auf den Weg gegeben, die Ihnen auch nach der Transplantation eine weitgehend normale Lebensführung ermöglichen sollen.

Diese Zusammenfassung kann und soll ein persönliches Gespräch nicht ersetzen. Für Ihre persönlichen Fragen steht Ihnen daher jederzeit ein Mitglied des Transplantationsteams an beiden Standorten zur Verfügung.

Im Namen des Westdeutschen Zentrums für Lungentransplantation

Prof. Dr. M. Kamler 
Leiter des Westdeutschen Zentrums für Lungentransplantation
Chefarzt, Abt. Thorakale Transplantation und Assist Devices Herzzentrum, Universitätsklinikum Essen

Prof. Dr. C. Aigner
Stellv. Leiter des Westdeutschen Zentrums für Lungentransplantation
Direktor, Klinik für Thoraxchirurgie und thorakale Endoskopie,
Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik

Prof. Dr. H. Teschler 
Chefarzt, Abt. Pneumologie-Universitätsklinik,
Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik

Prof. Dr. C. Taube
Direktor, Klinik für Pneumologie,
Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik

Lungenallokations-Score

Bis 2011 wurden schwerstkranke Patienten mit schnell voranschreitendem Verlauf ihrer jeweiligen Erkrankung auf eine Hochdringlichkeitsliste (HU- Liste) aufgenommen, und sie blieben bis zur Verfügbarkeit eines Organs im Krankenhaus.

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Studien

Eine bestmögliche Therapie ist gewährleistet, wenn sie nach den aktuellen medizinischen
Standardkonzepten durchgeführt wird. Doch auch Standardtherapien
können manchmal verbessert werden.

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Listungskriterien

Der optimale Zeitpunkt für die Transplantation ist nicht immer leicht zu ermitteln bzw. unmittelbar zu ersehen und hängt vor allem vom individuellen Krankheitsverlauf ab.

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